Wohnwoche

Falls du dich fragst: „War denn schon wieder Wohnwoche?“
Ja, und das mittlerweile schon zum 7. Mal. Uns von 40- gefällt es so gut, dass wir sogar 2x im Jahr in die Gemeinde einziehen, letztes Jahr sogar mit Extension, indem wir nicht nur eine Woche, sondern 1,5 Wochen zusammen lebten. Diesmal aber nur eine Woche mit 10-12 Personen.
Es war immer ein Kommen und Gehen. Zwei Teilnehmer haben für Prüfungen gelernt, ein anderer hatte Spätdienst und viele waren vormittags arbeiten. Es war Gemeinschaft pur, denn es war immer jemand da. Dass jemand alleine Mahlzeiten gegessen hat, gab es kaum, außer man aß schon um 5:00 Uhr morgens.
Was haben wir in der Woche gemacht? Sonntag waren wir in einem Mittelalter-Restaurant. Die Männer wurden wie Könige behandelt und die Frauen bekamen nur Wasser aus der Pferdetränke. Gegessen wurde mit Händen und Cola suchte man vergebens auf der Speisekarte, dafür gab ́s Sprudeltrunk aus schwarzer Zuckerrübe. Wie im Mittelalter halt.
Montag die Fahrradtour auf Usedom und am Abend hatten wir eine Familie eingeladen… Die anderen Tage waren eigentlich nur normaler Wahnsinn. Am Freitag war die DenkBar sehr gut besucht und Samstag wurde unser „Saustall“ wieder auf Vordermann gebracht, danach haben wir bei einer Kanutour auf dem Schmalen Luzin bei Feldberg entspannt. Gott sei gedankt bei schönem Wetter und nicht wie angekündigt bei Regen.
Sonntag dann Abschluss im Gottesdienst und anschließend ist jeder wieder in seine eigene Bude eingezogen.
Ja, und in einem halben Jahr heißt es schon wieder Sachen packen für die 8. Wohnwoche :).
Theresa